Bertrand Russell: „Das Beste sollte nie hinter uns, sondern immer vor uns liegen.“
von zitate-online.de
09
November
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Patrick Lobacher und Stefan Busemann stellen die MFUG vor

P. Lobacher und S. Busemann stellen die MFUG vor

Initiiert von Patrick Lobacher, Peter Kraume und Stefan Busemann (also den “üblichen Verdächtigen” ;) ) traf sich gestern zum ersten Mal die Münchner FLOW3 Usergroup, zeitgleich mit der Münchner TYPO3 Usergroup (MTUG).  Beide Events werden jeweils zum ersten Dienstag eines Monats im Giesinger Kulturbahnhof stattfinden. Es waren gute 20 Leute anwesend, um bei der UG-Gründung für das neue PHP-Framework FLOW3 mitzumachen.

Produktiv-Projekte mit FLOW3?

Neben der konkreten Planung der Gruppe ging es auch darum, wer FLOW3 tatsächlich schon einsetzt, für produktive, interne oder Fun-Projekte. Felix Oertel und Tobias Liebig (extra aus Wiesbaden angereist #kudos) berichteten von einem großen Projekt, das mit FLOW3 und CouchDB für eine “bekannte Drogerie-Kette” umgesetzt wurde. Als FLOW3 dann relativ plötzlich auf Doctrine 2 umstieg, hätten sie einige Probleme gehabt. Auf ihr Betreiben hin lässt sich nun in FLOW3 diese neue, auf Doctrine 2 basierende Persistenzschicht wieder umgehen und durch eine eigene ersetzen. Felix wies auch noch einmal auf Christopher Hlubeks Vortrag Service Oriented Enterprise Application with FLOW3 auf der T3CON11hin (hier das Video).

Für interne Projekte setzen mehrere der Teilnehmer FLOW3 bereits ein. Alle waren sich jedoch einig: Hat man wenig oder keine Erfahrung mit FLOW3, sollte man v.a. für zeitkritische Projekte noch nicht auf das Framework setzen. Wolle man FLOW3 produktiv einsetzen, so Felix Oertel, sei es evtl. auch sinnvoller, sich zum Beispiel Carsten Dambekalns oder Andreas Förthner für einen Tag “zu holen”, als die eigenen Entwickler tagelang an die Doku zu setzen. Man bekomme vom FLOW3-Team zudem viel Unterstützung, z.B. auch Support auf IRC. Viele der Neuerungen, die in solchen Zusammenarbeiten entstehen (wie z.B. die Arbeiten von Felix Oertel und Tobi Liebig zur Persistenz) fließen dann upstream zurück nach FLOW3. In der Folge muss man nicht andauernd Angst von Updates haben, nach denen dann nichts mehr geht.

Wie lernt man FLOW3?

MFUG Treffen

Das erste MFUG-Treffen

Ein naturgemäß diskutiertes Thema war, wie man sich dem Framework FLOW3 als Entwicklern nähern soll, sowohl in der MFUG als auch allgemein. Die Dokumentation auf der FLOW3-Website ist gut, in der MFUG soll aber natürlich an konkreten Beispielen wie dem berühmten Blog-Example und der Konferenz-App Code nachvollzogen und erläutert werden. Auch Quellen wie Bücher, Blogs oder Tutorials werden vorgestellt, und natürlich ist der Plan, anhand eines MFUG-Fun-Projekts eine Applikation zu bauen. Bei jedem Treffen soll dann möglichst ein Aspekt der Arbeit mit dem Framework beleuchtet werden, etwa DDD oder AOP.

Wie geht es weiter mit der MFUG?

Die Planung für die nächsten Treffen: Im Dezember gibt es neben der Weihnachtsfeier (!) einen Vortrag zu Domain-Driven Design. Es soll, wie bei T3UGs üblich, auch für die MFUG eine eigene Mailingliste eingerichtet werden, die man – auch als Newsgroup – über lists.typo3.org subscriben kann.

Zur Zeit ist übrigens eine weitere FLOW3 UG Rhein-Main in Gründung, bei deren Gründungstreffen am 22.11. Felix Oertel und Tobias Leibig ebenfalls etwas über ihr Projekt erzählen werden. Informationen zu neuen UGs findet man zur Zeit am besten in der FLOW3-XING-Gruppe.

Weitere Infos

Categories: Events, FLOW3, TYPO3

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