Modern wirkt es schon beim Anmelden. Kein Bild mehr von Kanuten oder kopfstehenden Menschen, sondern ein nüchterner grauer Verlauf als Hintergrund für die Anmeldebox, in der endlich auch der "Anmelden"-Button deutlich als solcher erkennbar ist.
Die Anmeldedaten werden per Ajax überprüft - das kurz sichtbare Fortschrittsrädchen zeigt es an.
Die Startseite des Backends schaut auch etwas aufgeräumter aus. Bei den Modulbeschreibungen wurde der Zeilenabstand vergrößert, so dass das Lesen leichter fällt - auch wenn man das sicher höchstens einmal in seinem TYPO3-Leben tut.
Es sind Kleinigkeiten, die das Leben im Backend hier und da leichter machen.
- Beim Anlegen neuer Seiten kann man gleich die Position der neuen Seite festlegen.
- Pflichtfelder werden mit einem modernen gelben Dreieck anstelle des Vierecks angezeigt. Und bei den Seiteneigenschaften weist das Dreieck bereits auf dem Reiter auf die Pflichtfelder hin.
- Die Liste der hochgeladenen Dateien ist ebenfalls optisch überholt worden. Es gibt eine klar erkennbare graue Überschriftszeile, und die Zeilen mit den Dateien sind abwechselnd hell- und dunkelgrau hinterlegt. Die Spalten sind durch eine feine weiße Haarlinie getrennt, so dass das Finden in längeren Listen um einiges angenehmer geworden ist.
- Das Öffnen von Typoscript- oder CSS-Dateien zur Bearbeitung erfolgt nicht mehr über das Kontextmenü, sondern über eine Liste mit Symbolen, die in der erweiterten Ansicht neben dem Dateinamen angezeigt werden. Bearbeiten, Umbenennen, Info, Kopieren und Ausschneiden stehen so direkt zur Verfügung.
- Wie schon beim Login sind alle Buttons im Backend nun grau hinterlegt und wirklich als Buttons erkennbar. Man läuft also nicht mehr Gefahr, sie mit einem gefüllten Eingabefeld zu verwechseln.
Alle Inhaltselemente weisen einen gestrichelten Rand auf. Überfährt man ein Element mit der Maus, so wird am oberen Rand des Kästchens eine Symbolleiste mit den Optionen "Bearbeiten", "Neu", "Verbergen", "Löschen" und "Reihenfolge ändern" sichtbar.
Zum Bearbeiten wird der Dialog, den man vom Backend her gewohnt ist, in einem Popup angezeigt. Hier lassen sich alle üblichen Änderungen durchführen und speichern. Ungewohnt dürfte hier allerdings der weiße Hintergrund sein.
Inhaltselemente können auch per Drag-and-Drop in Randspalten verschoben werden, sofern das vom Layout her vorgesehen ist.
Neue Inhaltselemente lassen sich ebenfalls leicht im Frontend anlegen. Dazu wählt man einfach einen Inhaltselementtyp aus, der am oberen Bildschirmrand angezeigt wird und zieht ihn an die gewünschte Position. Alle zulässigen Positionen sind mit einem Kästchen markiert und werden beim Überfahren mit der Maus gelb hervorgehoben. Hat man sich für die Position entschieden, öffnet sich in dem schon angesprochenen Popup der aus dem Backend bekannte Pflegedialog.
Natürlich können auch die Seiteneigenschaften im Frontend gepflegt und neue Seiten angelegt werden.
Einzig der systematische Dateiupload in Ordner fehlt im Frontend. Aber ansonsten können "normale" Redakteure mit TYPO3 4.3.0 alle notwendigen Aktionen im Frontend durchführen. Damit braucht sich der Administrator auch keine Gedanken mehr um Berechtigungen zu machen, und der Redakteur steht nicht staunend vor einer Vielzahl von Möglichkeiten, mit denen er gar nichts anfangen kann.
Und auch für den erfahrenen Admin ist das Editieren von Texten im Frontend sicher in einigen Fällen schneller und einfacher. Man kann den Fehler da korrigieren, wo man ihn gefunden hat, und muss nicht erst im Seitenbaum nach der Seite suchen.
TYPO3 4.3.0 ist also sicher ein weiterer gelungener Wurf für alle, die in TYPO3 schreiben, gestalten oder programmieren.
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